So ist ein Moosbild aufgebaut
Ein Moosbild von Mooswall besteht aus fünf Teilen. Hier steht, was drin ist und warum.
Die Platte
3 mm Dibond, eine Aluminium-Verbundplatte von 3A Composites aus Singen. Zwei Aluminiumdeckschichten mit einem Kunststoffkern, das Material, aus dem Werbetechniker Schilder und Fassadentafeln bauen. Leicht, vollkommen eben, rostet nicht, verzieht sich nicht. Schwarz matt, Ecken mit 25 mm Radius gerundet, Kanten entgratet.
Die Rückseite
Zwei Aluminium-Vierkantrohre, verklebt und verschraubt, geben der Platte Steifigkeit und tragen die Aufhängung. Darauf sitzt eine Z-Schiene aus Aluminium von Artiteq, ausgelegt für 30 kg. Das Gegenstück kommt an die Wand, das Bild wird von oben eingehängt und kann weder kippen noch verrutschen. Vier Gummipuffer halten es auf Abstand zur Wand, damit Luft dahinter zirkuliert.
Das Moos
Islandmoos aus Georgien, konserviert in Südfrankreich, nach EN 13501-1 in Klasse B-s1,d0 eingestuft. Es wird Stück für Stück mit den Händen in lösemittelfreien Dispersionskleber gesetzt, drei bis fünf Zentimeter dick, rund 8 kg pro Quadratmeter. Am Rand steht es leicht über, damit man die Platte von vorn nicht sieht.
Das Neon
Beim Moosbild mit Neon liegt der Schriftzug auf einer klaren Acrylplatte und wird von sechs Edelstahlhaltern fünf Zentimeter über dem Moos gehalten. Das Kabel läuft durch die Platte nach hinten und unten heraus. Netzteil und Dimmer bleiben außerhalb des Bildes, dadurch bleibt es flach und wird nicht warm. 12 Volt, dimmbar, Fernbedienung.
Die Verbindungen
Alles, was das Bild zusammenhält, ist Metall: Schrauben und Muttern aus Edelstahl, Halter aus Edelstahl, Schiene und Rohre aus Aluminium. Es gibt keine Holzteile, keine Kunststoffrahmen und nichts, das mit den Jahren nachgibt.
Gewicht
60 × 60 cm rund 6 kg, 100 × 50 cm rund 8 kg, 120 × 60 cm rund 12 kg, 160 × 70 cm rund 19 kg. Mit Neon etwa ein Kilo mehr.
